Sehr lebhaft ging der zweite Public Affairs Kongress der ÖPAV am 7. November 2018 im Haus der Industrie über die Bühne. Mit erfrischend provokanten Fragen führte der Moderator Walter Hämmerle, Chefredakteur der Wiener Zeitung, durch den Vormittag.

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In ihrer Keynote präsentierte Prof. Barbara Zehnpfennigvon der Universität Passau ihre Thesen zur  zunehmenden Spaltung der Gesellschaft in Zeiten einer erodierenden direkten Demokratie, die von Populisten und agilen Bewegungen statt von etablierten Parteien dominiert wird.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierte sie zusammen mit Joachim Preiss (Arbeiterkammer) und Alexander Egit (Greenpeace) die Auswirkungen der Umbrüche im politischen System Österreichs.

András Baneth, einer der renommiertesten Social Media-Experten der Brüsseler Szene, präsentierte im zweiten Teil der Veranstaltung erfolgreiche Strategien, wirkungsvolle Taktiken und Strömungen in social media als moderne Werkzeuge Digitaler Public Affairs.

Carmen Jeitler-Cincelli (Abg. z. NR, ÖVP), Corinna Drumm (VÖP) und Alexander Klingenbrunner (BKA) gaben in einer weiteren Podiumsdiskussion den Zuhörern ganz konkrete Einblicke in ihre Arbeit – was macht gutes Lobbying aus? Nützt es dem Absender, wenn man die Handynummer des Bundeskanzlers hat, oder ist es nicht vielmehr wichtig, seine Botschaften differenzierter zu adressieren?

Eine spannende Vorschau auf die Europawahlen im Mai gaben dann Mitglieder des Europaparlaments zum Abschluss des Kongresses. Die Diskussionsteilnehmer waren die Abgeordneten des EU-Parlaments Lukas Mandl (ÖVP), Thomas Waitz (GRÜNE), und Georg Mayer (FPÖ). Die SPÖ-Perspektive wurde von Josef Muchitsch (Abg. z. NR) vertreten.

Die Schulnoten für die österreichische EU-Ratspräsidentschaft hatten eine kleine Schwankungsbreite, und auch der rosa Elefant im Raum, der Umgang Europas mit Migration wurden vom Moderator gezielt angesprochen. Eine Vorschau auf die EU-Wahl im Mai 2019 mit Spitzenkandidaten und Fraktionenbildung rundete den Vormittag ab.

Für viele war der wichtigste Teil des Kongresses das Netzwerken in den Pausen und zu Mittag.

Wir freuen uns, Sie nächstes Jahr beim dritten ÖPAV Kongress begrüßen zu dürfen!

 

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