Wien, 29. Mai 2015 – Im Rahmen eines Business Breakfast, der Agentur Ecker & Partner in Kooperation mit der Österreichischen Public Affairs Vereinigung (ÖPAV), diskutierte Doug Pinkham, Präsident des Public Affairs Council, mit zahlreichen Gästen über die Aufgabe von Public Affairs in Zeiten der Krise. „Transparente und konsistente Kommunikation sind hier der absolute Schlüssel zum Erfolg“ so das Resümee des Experten.

„Es ist nicht so tragisch, wie es auf den ersten Blick aussieht.“
Zu Beginn präsentierte der Fachmann für Public Affairs eine Umfrage unter hoch entwickelten Industriestaaten. Diese kommt zum Ergebnis, dass die Bevölkerung Chancen und finanzielle Möglichkeiten der zukünftigen Generation pessimistisch bewertet. Allgemeine Fakten jedoch, wie z.B. der Fortschritt der Demokratisierung oder der einfachere Zugang zu Bildung und Informationen, zeichnen ein positiveres Bild. Grund für diese Fehleinschätzung ist die eigene Wahrnehmung der Umwelt, die in den meisten Fällen nicht mit der tatsächlichen Realität übereinstimmt. Diese Verzerrung durch sogenannte „Krisenbeschleuniger“ – wie zunehmende Informationsflut oder steigende Komplexität von Politik und Wirtschaft – schafft Unsicherheit und führt zu mangelndem Vertrauen innerhalb der Gesellschaft. Schlussendlich erscheinen dadurch Krisen weitreichender und tragischer als sie tatsächlich sind.

Charakteristika führender Public Affairs Unternehmen
Wie kann nun erfolgreiche Public Affairs Arbeit in Zeiten von Krisen aussehen? Folgende Punkte sind laut Pinkham dafür ausschlaggebend:
• Topmanagements und Mitarbeiter mit einbeziehen
• Kommunikations- und Public Affairs-Verantwortliche müssen eng zusammenarbeiten und Themen aufeinander abstimmen
• Entscheidungs- und Evaluationsmethoden sollen geschaffen werden
• Aufbau und Pflege von externen Beziehungen um Bündnisse zu kreieren
• transparente Kommunikation nach innen und außen
• regelmäßige Evaluierung des öffentlichen Images

Doug Pinkham kommt abschließend zu folgendem Conclusio: „Public Affairs ist für uns die Beobachtung des Geschäftsumfeldes und ist untrennbar mit transparenter Kommunikation und konsistenten Botschaften verbunden. Denn die Öffentlichkeit findet früher oder später heraus, wenn man nicht die Wahrheit spricht.“

Der spannenden Diskussion im Anschluss folgten u.a. Oliver Dworak (Agenda), Markus Eder (Casinos Austria), Karl Jurka (Jurka P.S.A.), Marie-Agnes Arlt (Kunz Schima Wallentin), Peter Köppel (Mastermind), Bernhard Zink (Mastermind), Elisa Schornsteiner (Pfizer), Gisela Kirchler-Lidy (Sozialministerium), Hanna Schober (Special Public Affairs), Angelika Gasser (Umweltbundesamt), Monique A. Göschl (VAP), Rudolf Diewald (Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs).

Über Ecker & Partner
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